Kleiner Zwischenbericht

Kleiner Zwischenbericht

Eigentlich gibt es diesmal nicht viel zu schreiben, denn wir sind immer noch auf Lanzarote. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es uns hier immer noch gut gefällt. Naja El Hierro wäre auch ganz schön gewesen. Wir waren fast fertig mit den Vorbereitungen für diesen Tripp, als die Wetterdaten einen Wind präsentierten, den wir beim besten Willen nicht haben wollten. Kurze Zeit später hätten wir allerdings nach Süden zu den Kapverden segeln können …, wenn da nicht eben auf dieser Strecke die ARC (atlantic rally for cruisers) unterwegs wäre.

In diesem Jahr starten die teilnehmenden Fahrten- und Regattasegler sogar in 2 Gruppen von Gran Canaria nach Mindelo auf der Kapverdischen Insel Sao Vicente, sie bleiben ca. 3 Tage dort, um dann über den Atlantik in die Karibik zu fahren. Eine 3.Gruppe fährt direkt von Gran Canaria in die Karibik. Wenn diese Boote also alle dort sind, ist der Hafen voll. Da ist kein Platz mehr für uns. Am 25.11.18 verlässt die letzte Gruppe den Hafen in Mindelo wieder.

Dann beginnt unser Zeitfenster. Wir werden etwa 1 Woche unterwegs sein, hätten demnach also frühestens am 18.11.18 starten können.
Nur der Wind macht nicht mit. Er kommt jetzt aus Süden und das ziemlich kräftig. Auf Teneriffa gab es Unwetter, im NO der Insel mussten Hotels geräumt werden, die Uferstrasse in Garachico (wir waren letztes Jahr dort) war überschwämmt, das Wasser drang in Restaurants ein. Vielleicht wurde darüber auch in den Nachrichten in DE berichtet.
Hier im Hafen pfiff der Wind durch die Masten, erzeugte einen starken Schwell. Alle Boote schaukelten heftig und es war wieder anstrengend, sich an Bord zu bewegen. Gelegentlich kamen auch besonders hohe Wellen von Süden über die Hafenmauer.
Inzwischen hat sich alles wieder beruhigt, dafür hängen dicke Regenwolken am Himmel. Seit wir wieder hier sind, hat es häufig geregnet. Die Insel wird wieder grün. Wie haben den Eindruck, jedes Jahr ein bisschen mehr.

So wie die Wetterdaten im Moment aussehen, werden wir am Freitag hier starten, Viel darf allerdings nicht mehr dazwischen kommen, denn wir haben in Mindelo einen Termin. Dazu später mehr …

Jetzt beginnt aber erstmal ein neuer Tag in der Marina Rubicon:

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Hallo, wir sind Sigrid und Wolfgang – wir segeln mit mit unserer Segelyacht NEREUS in die Welt. Begleite uns auf unserem Blog.

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Wir sind wieder auf dem Boot

Wir sind wieder auf dem Boot

Seit mehr als 3 Wochen sind wir zurück in unserer mobilen Wohnung. Diesmal haben wir 120 kg Gepäck, das meiste irgendwelche Teile für’s Boot, mitgebracht. Das alles muss ausgepackt, weggeräumt oder eingebaut werden.

Nach fast 6 Monaten Abwesenheit war natürlich der rotbraune Staub der Insel in alle Ritzen gezogen, ansonsten machte alles einen intakten Eindruck, so dass wir nach einer Grundreinigung mit den anstehenden Arbeiten beginnen konnten.

Später bemerkten wir allerdings, dass die Kaffeemaschine und der Drucker den langen Stillstand nicht überstanden hatten. Für den Drucker hatte ich noch neue Patronen von zu Hause mitgebracht, einen Drucker, der die gleichen Patronen verwendet, gab es leider im hiesigen Fachhandel nicht. Also brachten wir alles zusammen zum ‘Punto limpio’, so eine Art Wertstoffhof.

Ausserdem wollten wir unsere Stauräume möglichst voll packen mit Lebensmitteln und allem, was man so braucht, denn wir haben mal wieder einen Plan, der längere Strecken vorsieht.
Für längere Strecken auf See ist es aber auch notwendig, dass unterwegs die aktuellen Wetterdaten über Satellitentelefon empfangen werden können, was beim Überprüfen unserer Anlage nicht der Fall war. Hier müssen viele verschiedene Komponenten zusammen funktionieren, was die Fehlersuche ziemlich kompliziert machte. Nach mehreren Besuchen von Restaurants und Bars, über deren WLAN wir die Software auf unserem Rechner aktualisierten, einigen schlaflosen Nächten und nachdem wir fast die Hälfte des teuren Sat-Datenvolumens mit Tests verbraucht hatten, funktionierte endlich alles.

Wenn das Wetter passt, wollen wir Ende dieser Woche diesen schönen Hafen ein weiteres Mal verlassen und uns erstmal langsam, wie im letzten Jahr, an der Ostküste von von Fuerteventura von Ankerplatz zu Ankerplatz hangeln. Eventuell ankern wir nochmal im Süden von Gran Canaria, bevor wir nach La Estaca auf El Hierro, der kleinsten Kanarischen Insel segeln. Hier wollen wir einige Tage bleiben und uns die Insel ansehen.
Sollte der Wind diese Variante nicht zulassen, werden wir El Hierro auslassen und gleich Kurs nach Süden auf die Kapverden nehmen.
Über diese und die weitern Aktivitäten werden wir in den entsprechenden Beiträgen berichten.

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