Teneriffa

Teneriffa

Teneriffa – weitere Ausflüge

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Der Teide-Nationalpark

Der Teide (3718 m) ist der höchste Berg Spaniens und das Wahrzeichen der Insel Teneriffa. Je nach Sonnenstand ist es, besonders vom Atlantik aus, ein immer wieder beeindruckendes Bild.
Den Teide-Nationalpark besuchten wir gleich 2 mal. Einmal mit der Familie und später nochmal alleine. Jedesmal nimmt man diese Landschaft je nach Lichtverhätnissen und Wolken anders wahr. Mit dem Auto fuhren wir bis auf ca. 2200 m Höhe. Von hier kann man mit einer Seilbahn weiter nach oben fahren und die letzten 200 Höhenmeter zu Fuß gehen. Dazu muss man aber eine Genehmigung von der Parkverwaltung haben, da der Zugang für Besucher limitiert ist.

 

Wir verzichteten auf diese Fahrt, denn auch auf über 2000 m bietet sich eine wunderbare Aussicht auf bizarre Felsformationen, Buchten in denen die Wolken tief hängen und natürlich auf den Gipfel, der jetzt zum Greifen nahe erscheint.

 

Die jüngste vulkanische Aktivität auf dieser Insel war im Jahr 1909. Die Lavagrenzen aus diesem Ausbruch sind deutlich zu erkennen.

Auf der Besuchertafel zum Observatorium ist folgender Text zu lesen:

Observatorium

Observatorium

“Der kanarische Himmel besitzt außergewöhnlich gute Eigenschaften für astrophysikalische Beobachtungen, weshalb die Kanaren eine große Anziehungskraft für modernste Teleskopinstallationen haben.
Das Teide Observatorium auf Teneriffa und das Observatorium des Roque de los Muchachos auf La Palma gehören zum Astrophysikalischen Institut der Kanaren (IAC), das zur optimalen wissenschaftlichen Ausnutzung dieses Naturschatzes gegründet wurde.
Eine spezifische Gesetzgebung, das sogenannte ‘Gesetz des Himmels’, schützt und erhält diese außergewöhnliche Qualität des Himmels, was die Kanarischen Observatorien in eine Art astronomischen Naturpark verwandelt.”

Fährt man ein Stück weiter, kann man bei guter Sicht sogar die Nachbarinseln – auf der einen Seite Gran Canaria und auf der anderen La Palma – im Dunst erahnen.

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La Laguna

Die nächsten Ausflüge führen uns in den Norden der Insel, der uns besonders gut gefällt und der über die gut ausgebaute Autobahn vom südlichen San Miguel mit akzeptabelem Aufwand zu erreichen ist.

Heute, am 14.08. haben wir uns die zweitgrößte Stadt, La Laguna vorgenommen. Man muss am besten in der Mittagszeit hier ankommen, um einen Parkplatz zu finden. Jahrhunderte lang war La Laguna die einzige Universitätsstadt auf den Kanarischen Inseln. Die erste Universität wurde bereits 1701 von den Augustinermönchen gegründet. Seit 1990 gibt es nun eine weitere Universität auf Gran Canaria.
Auf unserem Rundgang durch die Altstadt sehen wir viele prächtige Bürgerhäuser und Adelspaläste im spanischen Kolonialstil des 16. und 17. Jahrunderts.

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Orotava

Auch die Stadt La Orotava, gegründet Anfang des 16. Jh. hat einen sehr schönen historischen Stadtkern in typisch kanarischem Stil. Sie ist das Zentrum des Orotava-Tales. Wegen der günstigen klimatischen Bedingungen, war hier schon immer eine ertragreiche Landwirtschaft, z.B. Bananenanbau möglich. Ich verzichte an dieser Stelle auf die historischen Einzelheiten und lasse die Bilder für sich sprechen.

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Candelaria

Unser Besuch in dieser Stadt im Nordosten der Insel gestaltate sich erstmal etwas schwierig. Auf der Suche nach einer Parkmöglichkeit landeten wir unvermittelt im Parkhaus eines Supermarktes, das nicht sehr groß und absolut voll war. Offensichtlich ging es mehreren Touris so. Gut für alle, die noch einen freien Platz erwischten. Wir hatten dieses Glück nicht und wollten mit unserem Parkschein, mit dem man 20 min frei parken konnte, gleich wieder rausfahren. Das ging aber nicht. Man musste etwas kaufen und den Parkschein an der Kasse umtauschen, um durch die Schranke zu kommen. Wie macht man das, wenn kein Platz frei und der Rückweg versperrt ist???
Wolfgang rangierte in eine Ecke, in der wir mehreren anderen Autos die Ausfahrt versperrten. Ich ging deshalb alleine in den Markt, kaufte Wasser, das wir sowieso brauchten und erhielt an der Kasse den begehrten Strichcode, der die Schranke öffnete. Unser Gedanke war jetzt – es reicht, Candelaria will nicht gesehen werden, also nur weg hier. Da fanden wir an der Straße doch noch eine Lücke und konnten uns den Ort ansehen.
Jedes Jahr am 14./15. August kommen hier Tausende von Kanariern zu Ehren der Virgen de Candelaria, der Schutzpatronin des Archipels, teilweise auch zu Fuß, hierher. Wir waren (absichtlich) erst am 16. August hier. Deshalb sieht man auf den Bildern noch die Aufräumarbeiten von den Feierlichkeiten.

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Las Mercedes

Von Candelaria ging die Reise weiter nach Norden, wo wir uns einen kleinen Eindruck vom Anaga-Gebirge im äußersten Nordosten von Teneriffa verschaffen wollten.
So kamen wir nach Las Mercedes, einem hübschen kleinen Ort, von dem aus einige Wanderwege ins Anaga-Gebirge und den Lorbeerwald gehen sollen.

Viele befestigte Strassen führen hier nicht zur Küste, eine führt nach Bajamar (bedeutet unten am Meer) und Punta del Hidalgo, einer der ältesten Touristengebiete auf Teneriffa. Hier verbringen auch viele deutsche Gäste einen ruhigen Urlaub oder längeren Aufenthalt.

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Vilaflor

Steil steigt die Strasse an, die von Süden her in die Caldera de Cañadas führt, bis wir den mit 1400 m am höchsten gelegenen Ort der kanarischen Inseln erreicht haben.

In der Legende heisst es, dass einst ein Spanier beim Anblick einer schönen Eingeborenen begeistert rief: ” Vila flor de Chasna”, was soviel heisst wie “ich habe die Blume von Chasna gesehen”. So wurde aus Chasna, dem ursprünglichen Namen, Vilaflor de Chasna oder kurz Vilaflor.

Wir finden ziemlich weit unten im Ort einen Parkplatz und laufen zuerst die Hauptstrasse entlang, dann die kleinen steil ansteigenden Gassen nach oben. Zuerst kommen wir an der Plaza vorbei, die vom Rathaus begrenzt wird. Wenig später stehen wir auf dem Kirchplatz der Inglesia de San Pedro. Hier wird offensichtlich gerade ein Fest vorbereitet.

Es ist Freitagabend. Die kleinen Kunsthandwerksläden des Ortes sind geschlossen, aber in einem Schaufenster entdecken wir diese speziellen kleinen Kunstwerke, die aus geklöppelten Rosetten hergestellt sind. Die Art, wie diese Rosetten zu größeren Tischdecken oder Tüchern zusammengefügt werden, soll für diesen Ort einzigartig sein. Sie heißen deshalb ‘Vilaflor-Spitzen’. Vilaflor ist auch bekannt für seine Mineralquelle. Das Wasser gibt in der ganzen Umgebung zu kaufen.

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Santa Cruz de Tenerife

Auch der Inselhauptstadt statten wir einen Besuch ab. Eigentlich mögen wir das Großstadtgetümmel nicht so sehr. Uns interessieren hier hauptsächlich zwei Dinge.
Zum Einen suchten wir einen Laden, in dem ein Teil unserer Sicherheitsausrüstung erneuert bzw. gewartet werden kann. Der befindet sich hier am Hafengelände. Allerdings waren wir ziemlich enttäuscht, wie wenig von unseren Wünschen dort erfüllt werden konnten.
Zum Anderen interessierte uns der Sportboothafen. Hier waren wir vor vielen Jahren mit einem Charter-Boot. Damals gefiel uns der Hafen überhaupt nicht. Man musste über Kisten vom Steg an Land klettern, vieles war schmutzig und in schlechtem Zustand. Die sanitären Anlagen in Containern waren eine Katastophe.
Inzwischen ist viel gebaut worden.

Heute macht der Hafen und seine Anlagen einen guten Eindruck. Die Schiffe liegen an den Schwimmstegen ruhig im Wasser. Vom Geräusch her ist es vielleicht nicht ganz so ruhig. Der Hafen liegt direkt vor der Stadt. An der Einfahrt stehen zwei riesige Bohrtürme. Auf der anderen Seite legen Fähren und Kreuzfahrtschiffe an.

So blieben wir an diesem heißen Tag hauptsächlich am Stadtrand. Vielleicht haben wir irgendwann nochmal Gelegenheit, Santa Cruz näher kennen zu lernen.

La Gomera

La Gomera

[vc_row][vc_column][vc_column_text](Fortsetzung)

Im Hafen von San Sebastian, der Inselhauptstadt von La Gomera, mieteten wir wieder ein Auto, um uns die Insel anzusehen.
Zuerst verschafften wir uns bei einer Rundfahrt über die Insel einen Überblick. La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren. Die Runde war so trotz Gebirge an einem Tag gut zu schaffen. Berge und tiefe Schluchten bestimmen das Bild. Die Straßen sind gut ausgebaut.

Diese Insel gefiel uns sofort.

.[/vc_column_text][vcex_image_flexslider img_size=”gallery” caption=”true” caption_type=”description” image_ids=”2505,2506,2507,2508,2509,2510,2511,2512,2513,2514,2515,2516″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Trotzdem die Insel mit 370 km2 nicht groß ist, hat sie, wie ihre größeren Schwestern, verschiedene Klimazonen. So ist es an der Südküste meist trockener und wärmer als im Norden. In den meisten Monaten des Jahres weht der Nordost-Passat über die Insel. Die damit verbundenen Wolken sorgen für Feuchtigkeit in den höheren Lagen, wo es üppig grüne Lorbeerwälder gibt. Jetzt – im Sommer – tropft zwar das Wasser nicht von den Bäumen, aber man kann sich vorstellen, wie es hier im Winter aussieht.
Auf einem gut ausgeschildertes Netz von Wanderwegen kann man den 1986 von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärten Nationalpark erkunden. Der Garajonay Nationalpark nimmt etwa 10% der Fläche von La Gomera ein. Der höchste Berg der Insel mit 1487 m befindet sich ebenfalls in diesem Gebiet. Wir suchten uns 2 Wege heraus, um dieses Gebiet zu erkunden. Die folgenden Bilder sprechen für sich.

Vor 5 Jahren tobte hier ein großes Feuer, dessen Spuren noch immer zu sehen sind.

.[/vc_column_text][vcex_image_flexslider img_size=”gallery” caption=”true” caption_type=”description” image_ids=”2523,2524,2525,2526,2527,2528,2529,2530,2532,2533,2536,2537,2538,2539,2540,2541,2542,2543″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Ein paar Tage später segeln wir zurück nach Teneriffa, denn für unseren Besuch geht der Urlaub zu Ende.

Wir wollten dann eigentlich nach La Gomera zurück, aber auf Teneriffa gibt es die besseren Läden für Ersatzteile. Einige müssen wir bestellen und natürlich so lange hier warten, bis sie geliefert werden. Das werden wohl so etwa 2 Wochen werden, in denen wir noch etwas von der Insel sehen wollen.

Von diesen Entdeckungen werde ich aber im nächsten Beitrag berichten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Teneriffa und La Gomera

Teneriffa und La Gomera

Teneriffa

Mit unserem Besuch erkundeten wir gemeinsam Teneriffa, die größte Insel des Archipels.

Im Süden der Insel gibt es die meisten Sonnenstunden und die besten leicht zugänglichen Strände. So entstanden hier seit den 1970-er Jahren einige Orte mit vielen Hotels und Appartmentanlagen, Geschäften und Restaurants für jeden Geschmack. Los Cristianos mit seinem 400 m langen weißen Sandstrand ist einer von ihnen. Hier ließen wir es uns bei Eis und Kaffee gut gehen.

In der Nähe befindet sich eine Kart-Bahn, wo Tim und Ben zeigen konnten, was sie drauf haben.

 

La Gomera

Nach einigen Tagen segelten wir gemeinsam nach La Gomera, wo wir erstmal für ein paar Tage in der Nähe von Valle Gran Rey ankerten.

Unter Maschine ging es nahe am Ufer zum Hafen von La Gomera in San Sebastian.

Teneriffa – Garachico

Teneriffa – Garachico

Auf Teneriffa angekommen, machten wir uns mit der näheren Umgebung vertraut. Neben dem Abarbeiten unserer ToDo-Liste sahen wir uns auch hier nach nautischen Läden und Baumärkten um, weil wir immer irgendwelche Dinge für’s Boot brauchen. Wir mieteten uns wieder ein Auto, um die Insel kennenzulernen.
Ein Ausflug ging nach Garachico, im Inselnorden. Es ist ein schöner Ort. Es gefällt uns hier. An der Meerseite gibt es ein großes Naturschwimmbad und besonders in der an den Berg gebauten Altstadt fanden wir schöne Plätze und Gebäude.

 

Später bereiten wir unser Boot auf unseren Besuch vor. Unsere Tochter Karen und ihre Zwillinge Ben und Tim kommen für 3 Wochen zu uns an Bord. Wir freuen uns schon lange darauf und holen die 3 vom Flughafen ab.

Am Flughafen

Am Flughafen

Leider bin ich mit meinen Berichten etwas in Verzug geraten. Wir haben jetzt wieder (teures) Internet. So werde ich versuchen, in den nächsten Tagen alles nachzuholen.