Am 24.07.2014 sind wir um 14.30 gut im Helford River angekommen

Am 24.07.2014 sind wir um 14.30 gut im Helford River angekommen

Aber kein Telefon-Netz, kein Internet – Kein Logbuchbeitrag

Am Dienstag, den 16.07.2014 war es dann soweit.

Für die Nordsee waren 3-4 Bft vorausgesagt, allerdings zunächst genau aus der Richtung, in die wir wollen. Das sollte aber bei dem großen Seegebiet, was vor uns liegt, kein Problem sein.

Um 09.20 Uhr legen wir in Lemvig ab und fahren erstmal unter Motor in Richtung Thyboron. Im Thyboron Channel wird es nochmal eng, dann kommen uns schon die Wellen der Nordsee entgegen. Noch ein Stück, dann setzen wir Segel. Unseren Kurs können wir nicht anlegen, der Wind kommt direkt von vorn. Wir müssen uns erstmal von der Küste frei kreuzen. Dann geht es entlang der Küste Richtung Süden.

Wir werden etwa eine Woche unterwegs sein, es ist also notwendig, ein Wachsystem einzurichten. Hierzu hatten wir vorher schon viel gelesen, allerdings ist jede Crew anders und jeder muß seine eigenen Erfahrungen machen. Wir entscheiden uns für einen 4-Stunden-Rhytmus.

Um 18.00 Uhr übernehme ich die Wache. Wir essen noch gemeinsam die vorgekochten Nudeln. Wolfgang versucht dann etwas zu schlafen, ich schaue alle 15 min. in die Runde. Viel ist nicht zu sehen. Gegen 20.00 werden wir langsamer. Der Autopilot braucht zu viel Strom, weil er gegen die querlaufende Welle steuern muss.

Um 22.00 löst Wolfgang mich ab. Der Wind wird schwächer und hat gedreht, der Kurs geht immer mehr Richtung Küste. Eine Wende bringt uns auch nicht weiter. Also mit Motor bis es besser wird.

Um 02.00 übernehme ich wieder. Der Motor ist die ganze Zeit gelaufen, ich konnte nicht viel schlafen. Wolfgang bleibt noch an Deck. Der Wind wird stärker, wir setzen die Genua. Aber der Autopilot will nicht mehr. Gegen 04.00 ist es geschafft, der Autopilot steuert nach Wind statt nach Kompass. Wolfgang geht endlich schlafen und ist um 06.00 schon wieder da. Der Wind weht mit 6 Bft aus SW – da wollen wir hin – dazu regnet es kräftig. Nach dem Frühstück ist der Wind wieder weg, der Motor muss helfen.

In ähnlicher Art gestalten sich die gesamten 4 Tage über die Nordsee. Insgesamt fahren wir zuviel mit Motor. So hatten wir uns das nicht gedacht.
In der Nacht zum Sonnabend erreichen wir das Gebiet vor der Englischen Küste, wo viele Bohrinseln stehen, dazu viel Schiffsverkehr. Die Navigation ist hier nicht einfach, besonders bei Nacht.

In der folgenden Nacht ging plötzlich ein Gewitter los.

Das Schiff ließ sich nicht mehr gegen die Welle steuern. Starkregen und stürmische Winde, Wolfgang ist nass bis auf die Haut. Unsere „Nereus“ dreht sich ein paar mal im Kreis, dann konnte Wolfgang sie wenigstens von der Tiefwasserzone der „Großen“ weg steuern. Nach 2 Stunden ist der ganze Spuk vorbei.

Sonntag, 20.07.2014

– wenig Verkehr vor Harwig und der Themsemündung, Sicht ca. 1,5 sm, trübe, leichter Regen, kein Wind. Allerdings sehen wir nichts von der Küste, weil wir uns nahe am Verkehrstrennungsgebiet halten, das weiter draussen liegt.
Zum ersten Mal auf unserer Reise stellen wir heute unsere Uhr eine Stunde zurück.
18.30 – Wir haben einen Gast an Bord, eine Taube wollte sich bei uns ausruhen und sitzt jetzt aufgeplustert hinterm Steuerrad.

Am Abend, gegen 22.45 fahren wir in die Dover-Strait ein. Wegen der schwierigen Navigation und des vielen Schiffs- und Fährverkehrs, gehen wir gemeinsam Wache. Wir hatten schon vorher beobachtet, dass sich viele Schiffe im Verkehrstrennungsgebiet sammeln und dort, wie auf einer Perlenschnur, ihren Weg zurücklegen. Dazu gibt es die Fähren und Schnell-Fähren, die quer dazu fahren. Außerdem gibt es Schiffe, die den Bereich außerhalb nutzen, also den gleichen Bereich, den wir auch befahren. Auf die müssen wir besonders achten. Gegen 01.00 überqueren wir den Eurotunnel und haben damit das enge und verkehrsreiche Gebiet zwischen Dover und Calais geschafft. Der Verkehr wird weniger. Nach einer Stunde sind alle weg und wir ziehen unsere Bahn alleine durch die schwarze Nacht. Gegen 03.00 füllt sich der Schiffsweg wieder.
Am Montag, 21.07.2014 fahren wir über den Nullmeridian, das bedeutet, dass in unseren Positionsangaben an Stelle des E (Ost) jetzt ein W (West) steht. Das wird nun für lange Zeit so bleiben.

In der Nacht ist wieder kein Wind, der Motor arbeitet.

Irgendwann in der Nacht platzt die Warmwasserleitung unter der Spüle. Durch die lange Motorfahrt war das Wasser im Boiler zu heiß geworden. Im Schrank unter der Spüle lagern wir Küchenhandtücher, Geschirrtücher, Putzlappen usw. Alles hat jetzt heiß geduscht. Das müssen wir morgen wieder trocknen!!
Wolfgang hat die Leitung gleich wieder mit einem Stück Gartenschlauch repariert, so dass sich der Schaden in Grenzen hält.
Die folgenden Tage dümpeln wir so dahin. Unsere Batterien haben einen niedrigen Ladezustand, weil der Windgenerator bei dem wenigen Wind nicht arbeitet, gestern musste der Benzingenerator schon beim Kochen helfen. Wir nutzen die Gunst der Stunde. Der Diesel muss jetzt die Batterien laden.
Motor aus, wieder Ruhe. Wolfgang beschäftigt sich nochmal mit der Windfahnen-Steuerung. Sie braucht keinen Strom. Ab jetzt nimmt sie ihre Aufgabe war. Sie braucht aber etwas mehr Wind. So wird das nichts. Doch wieder Autopilot.
So geht das den ganzen Nachmittag. Segeln mit zu wenig Wind, dann Gegenströmung, wieder Motor. Jetzt segeln wir unter Groß am kaum vorhandenen Wind. Die Stömung müsste jetzt kippen, so dass sie unsere Fahrt unterstützt.

Do., 24.07.2014

Wir dümpeln immer noch unter Groß. Der Hauch von Wind kommt fast genau von hinten. Wolfgang hat heute Morgen noch an der Windfahnen-Steuerung gebastelt, aber so richtig geht sie immer noch nicht. Theoretisch sind es noch 12 sm bis zum Ziel. Bei dem Wind kann das aber dauern… Also doch wieder Motor an, Segel runter, Ansteuerung Helford River. Um 14.30 machen wir fest an einer Mooring in der Durgan Bay im Helford River.

Wir waren 8 Tage, 5 Stunden und 10 Minuten auf See.

Mit dem Wach-Rhytmus kamen wir ganz gut zurecht. Das Bordleben hat sich eingespielt. Die 3 Nächte auf der Nordsee und in der Dover-Strait haben allerdings für einen kräftigen Schlafmangel gesorgt.
Nachdem sich die Anspannung der Fahrt etwas gelöst hat, fallen wir erstmal für mehr als 12 Stunden in die Kojen. Kein Wecker holt uns nach 4 Stunden wieder raus!

Wir wachen bei strahlendem Sonnenschein auf. Die Umgebung läßt Urlaubsstimmung aufkommen. Sattes Grün zu beiden Seiten der Flußmündung, hügelige Landschaft und Häuser, die schon fast südländisch anmuten. Hier können wir uns ein paar Tage erholen. Am Nachmittag bauen wir unser Dinghi auf und starten zu einer Erkundungsfahrt. Unser Dieselvorrat ist durch die vielen Meilen unter Motor bedenklich geschrumpft. Wir suchen die auf unserer Karte und in Reiseberichten beschriebene Tankstelle, können aber keine finden. Schade! So müssen wir doch noch in den Hafen von Falmouth fahren. Das hat auch den Vorteil, dass wir vielleicht diesen Bericht senden können. Denn hier haben wir nicht mal ein Telefon-Netz.

14.07.2014 | Lemvig

14.07.2014 | Lemvig

Eigentlich wollten wir heute weiterfahren …

Nach 2 weiteren Tagen und 2 Brücken sind wir am Ende des Limfjords in Lemvig angekommen.

Von hier aus geht es in die Nordsee. Aber soweit ist es noch nicht.

Im letzten Streckenabschnitt fahren wir durch ein schlecht betonntes, flaches Gewässer, in dem wir genau nach Monitor in der kurvenreichen Tiefwasserrinne fahren müssen. Für Boote mit geringerem Tiefgang ist das ein tolles Segelrevier, für uns ist es sehr anstrengend. Dazu bläst uns Rasmus mit bis zu 7 Bft entgegen oder seitwärts. Und es ist Sommer! Unser Thermometer im Masttop zeigt über 30°C. Wir merken bei dem Wind aber nicht viel davon.

Erst als wir in der wahrscheinlich einzigen für uns geeigneten Box in der Marina in Lemvig festmachen, spüren wir die Hitze.

Die Marina liegt etwas außerhalb vom Ort Lemvig, ist klein und überschaubar. Sie wird von einem Segelklub betrieben, der auch einige Gastplätze anbietet. Ähnlich, wie in Ueckermünde gibt es hier auch Häuser mit Ferienwohnungen natürlich in skandinavisch rot.

Wir sind seit dem Kattegat noch nicht richtig zur Ruhe gekommen. Die Ankerplätze waren mehr oder weniger Notlösungen als ruhige Buchten. Jetzt wollen wir uns ein paar Tage Pause gönnen. Wie in jedem Haushalt, gibt es aber auch an Bord einige Dinge, die erledigt werden müssen. So nutzen wir die Gelegenheit und das schöne Wetter zum Wäsche waschen. Die Betten müssen bezogen werden, unter Deck eine anstrengende Angelegenheit.
Wolfgang hat an der Elektroanlage noch Probleme festgestellt, die vor der langen Nordseefahrt behoben werden müssen. Außerdem kontrolliert er das Rigg und befasst sich mit anderen technischen Details.

Wir laufen in den Ort, um einige frische Lebensmittel zu ergänzen. Schließlich müssen wir uns mit den Einzelheiten des nächsten Routenabschnittes beschäftigen und der Wind sollte auch einigermaßen passen. So sah es am Sonnabend noch so aus, als ob der Montag gut für den Beginn der Nordsee-Etappe ist. Erst als wir am Sonntag Nachmittag die aktuellen Wetterdaten abriefen, mussten wir feststellen, dass sich entlang der dänischen Küste ein Sturmtief gebildet hatte, das wir doch lieber im Hafen abwarten wollten. Wenn sich heute keine neuen Erkenntnisse ergeben, geht es morgen los.

Wir sind dann einige Tage unterwegs. Wir werden uns also erst wieder melden, wenn wieder ein Internet-Zugang zur Verfügung steht.

12.07.2014 | MDR Sachsen-Anhalt-Heute

12.07.2014 | MDR Sachsen-Anhalt-Heute

Segelyacht Nereus |12.07.2014: MDR_Dessauer segeln über sieben Weltmeere Segelyacht Nereus |12.07.2014: MDR_Dessauer segeln über sieben Weltmeere[/caption]

Vielen Dank lieber Claudius Fischer für die Begleitung der Vorbereitungen und der Abreise mit deiner Kamera. Entstanden ist ein eindrucksvoller Einblick hinter die Kulissen.
Gestern (12.07.2014) wurde der Film (2:59 min) über Wolfgang und Sigrid und Ihren Traum von der Weltumsegelung im MDR Sachsen-Anhalt in der Sendung “Sachsen-Anhalt Heute” um 19 Uhr ausgestrahlt.

Hintergrund-Info für all jene, die es nicht wissen:
Beide sind gebürtige Dessauer, haben Ihre Jungend dort verlebt und sich auch dort schon während Ihrer Schulzeit kennengelernt.

08.07.2014 | Wir planen unsere erste Nachtfahrt

08.07.2014 | Wir planen unsere erste Nachtfahrt

Segelyacht Nereus | 05.07.2014: Kattegat Segelyacht Nereus | 05.07.2014: Kattegat

Nach 2 Tagen im Hafen klingt die Wettervorhersage mit Wind 3-4 Bft aus SO – O, das passt.
Wir fahren heute erst Nachmittag los, wollen unsere erste Nachtfahrt wagen und hoffen morgen Vormittag in Hals (Limfjord) einen Platz im Hafen zu finden.
Die enge Ausfahrt aus dem Isefjord nehmen wir unter Motor. Dann setzen wir die Genua, aber jetzt ist der Wind weg. Wir dümpeln nur so dahin.

Wegen der Windstille sammeln sich Fliegen, Hummeln und andere Insekten auf unserem Boot. Aus weiß wird langsam schwarz. Extrem unangenehm, weil auch wir als Landeplatz benutzt werden.

Das hat wohl heute keinen Sinn mehr. Das Kattegatt ist glatt, wie ein Spiegel. Gestern hat der Wind noch geheult und heute das. Dabei waren 3-4 Bft. vorausgesagt, das hätte vollkommen gereicht. Wir wollen nicht bis zum Limfjord (ca. 80 sm) motoren. Also geht es zurück zum Isefjord. Der Hafen ist aber voll, also werden wir wieder vor Anker gehen. Kaum hat sich der Anker eingegraben, frischt der Wind wieder auf – welche Ironie!

Am nächsten Tag

(Sa. 05.06.14) wollen wir es erneut versuchen die Wettervorhersage klingt gut, mal sehen, wie die Realität aussieht?!
Gegen 19.00 weht der Wind mit 23 kn ganz beachtlich. Das Schiff rollt in der Welle. Wir rauschen mit 7 Knoten dahin. Vor der Nacht wollten wir sowieso die Segelfläche verkleinern, also tun wir es jetzt. Mit 4 kn geht es weiter.

Mit der Dämmerung um ca. 22.30 geht der Wind, wir dümpeln nur noch mit ca 2 kn dahin. Ist uns aber ganz recht, weil wir mit der bisherigen Geschwindigkeit schon sehr früh am Morgen den Hafen in Hals erreicht hätten. Der späte Vormittag reicht aber aus.

Bei unserer ersten Nachtfahrt wollen wir während der Dunkelheit, das sind hier nur ca. 4 Stunden, beide an Deck bleiben. Vorher gelingt es uns nicht, zu schlafen. Nach 3.00 gehen wir abwechselnd schlafen. Danach gibt es Frühstück mit frischem Kaffee, das tut gut.
Der Wind schläft allerdings noch bis zum Mittag, dann geht es wieder vorwärts.
Gegen 15.00 haben wir die Ansteuerungstonne für den Limfjord erreicht. Der Wind steht gut, wir können noch ein Stück segeln. Gegen 16.30 geht es mit Motor weiter.
Um 17.00 erreichen wir den Hafen in Hals, unser heutiges Ziel. Der Hafen ist aber völlig überfüllt. Was ist hier los? Wir haben schon am Freitag in Rörvig gemerkt, dass der Hafen voll wurde. Haben jetzt die Ferien begonnen? Und das wahrscheinlich in ganz Skandinavien auf einmal. Es sind auch einige schwedische Schiffe hier und unterwegs sehen wir noch Norweger und Finnen.

Also fahren wir weiter. Im flußartigen Ford fahren wir einige Mal hin und her, bis wir einen einigermaßen geeigneten Platz gefunden haben. Der Anker fällt um 19.45 auf 5,5 m Tiefe.
Mit dieser Etappe hat auch die Fahrt bei Dunkelheit für uns ihren Schrecken verloren. Sicherlich waren die Bedingungen recht harmlos, aber man muß ja mal anfangen.
Viel Zeit zum Ausruhen bleibt auf diesem Ankerplatz nicht. Am Montag geht es weiter. Wir wollen durch den geschützten Limfjord – die nördliche Alternative zum Nord-Ostsee-Kanal – zur Nordsee fahren.

Das flussartige enge Fahrwasser muß per Motor und Handsteuerung gefahren werden.
An einem Bogen haben wir bei Position 57° 05′ N / 10° 00′ E den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Wir freuen uns auf den Süden. Hier haben wir Temperaturen, die den Sommer nicht einmal ahnen lassen.

Segelyacht Nereus | 08.07.2014: Aggersund-Bruecke
Gegen 15.20 sind wir in Aalborg an der Klappbrücke. Wir geben das im Handbuch beschriebene Signal, die Brücke soll dann für Sportboote geöffnet werden. Das interessiert hier aber niemanden. So werden es immer mehr Segler, die vor der Brücke ihre Kreise ziehen, weil es an geeigneten Anlegemöglichkeiten fehlt. Um 17.00 sind wir durch. Die dahinterliegende Eisenbahnbrücke öffnet wenig später.

Das Fahrwasser zieht sich weiter meanderartig durch das sonst sehr flache Wasser. Wir müssen uns genau an den betonnten Weg halten, daneben fällt die Wassertiefe schnell unter 2 m. Das ist für unsere Nereus zu wenig. Auch hier gibt es keine Häfen und Ankerplätze, die tief genug für uns sind.
Gegen 21.20 sind wir an der Aggersund Brücke, die tatsächlich für uns öffnet.
Jetzt nochmal für 5,5 sm Konzentration auf den betonnten Weg, wir stehen beide an Deck. Die Tonnen sind bei der untergehenden Sonne schlecht zu sehen, wir dürfen keine verpassen. Dann sind wir endlich in einem „Tiefwassergebiet“ mit ca. 6 – 7 m Wassertiefe, von wo wir direkt den für heute gewählten Ankerplatz ansteuern können.

Um 23.00 fällt der Anker nahe dem Ufer der Insel Livö auf 5 m Tiefe beim allerletzten Tageslicht. Wir sind immer wieder beeindruckt, wie aus Norden der Himmel auch in der Nacht leuchtet.

01.07.2014 | Kattegat

01.07.2014 | Kattegat

Von unserem Ankerplatz südlich von Helsingör wollen wir heute aufs Kattegat.

Allerdings kommt der Wind aus der falschen Richtung, so dass wir auf keinen Fall zum Limfjord segeln können.

Bei Helsingör queren in kurzen Abständen Schnellfähren und wir müssen uns in engem Fahrwasser halten, deshalb bekommt der Motor wieder Arbeit.

Segelyacht Nereus |01.07.2014: Schloss Kronborg

Wir fahren am Schloss Kronborg, einer schön restaurierten Festung auf einer Landzunge der Insel Seeland vorbei.
An der Ausfahrt zum Kattegat können wir endlich wieder die Segel hochziehen. Wir verbringen 2 schöne Segelstunden, die uns unserem Ziel allerdings nicht näher bringen. Wegen des kräftigen NW-Windes können wir an der Süd-Küste nicht ankern. Wir fahren unter Motor bis zum Isefjord, wo gegen 22.30 Uhr der Anker fällt. Am nächsten Morgen frischt der Wind weiter auf, so dass wir es vorziehen, im nahegelegenen Hafen von Rörvig auf passenden Wind zu warten.

Segelyacht Nereus |01.07.2014: Kattegat