SanAndres 069
Küste bei San Andrés

Kurz nachdem wir hier auf der Insel ankamen, hatten wir bei einem großen Yachtausstatter in DE einige Zubehör- und Ersatzteile, unter anderem auch einen weiteren Anker direkt hier zum Hafen bestellt.

Der neue Anker

Wolfgang und der neue Anker

Wir hatten damit gerechnet, dass die Sendung wenigstens eine Woche vor unserem Besuch eintrifft. Der Zoll ist aber leider unberechenbar, so kam das große Paket vormittags und Gabi, Donald und Lilli am gleichen Nachmittag bei uns an. Sie brachten auch noch eine Tasche voller Teile mit. Vielen Dank für euren Kurierdienst.
Das wurde alles erstmal verstaut und Donald half, den Anker zu tauschen. Der alte Anker wurde ebenfalls eingepackt und festgezurrt und dient nun als Ersatz.

 

Lilli, Donald und Gabi

Lilli, Donald und Gabi

Die Zeit verging wie im Fluge. Sie waren 1 Woche hier auf der Insel. Nun sind sie seit ein paar Tagen schon wieder zu Hause.

Wenn wir bisher auf der Insel unterwegs waren, dann wieder hauptsächlich, um irgendetwas zu besorgen. Wir sahen uns einige Orte an, die an diesen Wegen lagen. Jetzt war das anders. Wir suchten uns gezielt Orte heraus, die wir uns ansehen, oder unseren Gästen zeigen wollten.

 

Richtung Norden

Drachenbäume

Der Drachenbaum der Kanaren ist eine der auffallensten Baumarten. Er wächst langsam und kann mehrere Hundert Jahre alt werden. Über einem silbrigen Stamm verzweigt sich der obere Teil zu einer schirmförmigen Krone. Der „Drago“, wie er von den Inselbewohnern auch genannt wird, blüht nur etwa alle 15 Jahre.

San Andrés und Charco Azul

San Andrés liegt an der nordöstlichen Küste der Insel. Es war die erste Kolonialsiedlung in dieser Gegend. Die Leute hier müssen leidenschaftliche Blumenliebhaber sein. In den Gärten und Höfen findet man wunderbar gepflegte Blumen, sogar an den Strassen stehen reihenweise große Blumentöpfe.
Den Mittelpunkt des Ortes bildet der Kirchplatz mit der zum Kulturgut erklärten Pfarrkirche Iglesia San Andres Apostol. In dem angrenzenden Restaurant kann man bei gutem Essen eine Pause einlegen.

Ganz in der Nähe befindet sich ein Naturschwimmbad, der Charco Azul (Blauer Teich), an einer felsigen Küstenzone mit starker Brandung. Durch die Abtrennung vom Meer kann man hier gefahrlos baden.

Charco Azul

Charco Azul

Charco Azul

Charco Azul

 

 

Richtung Süden

Die Salinen von Fuencaliente

Die Salinen und der Leuchtturm von Fuencaliente befinden sich an der Südspitze von La Palma. Die Salinen dienen nicht nur der Meersalzgewinnung, sondern sie sind auch von wissenschaftlichem Interesse, weil sie einen Lebensraum für viele Zugvögel darstellen. Hier wird auf traditionelle Art während der Sommermonate das Salz geerntet und zum größten Teil auf der Insel verkauft. Im Winter ruht die Anlage, die im Jahr 1967 auf über 30.000 m2 angelegt wurde. Beim letzten Vulkanausbruch des Teneguia 1971 wurde die Saline verschont, die Lava floß an beiden Seiten des Geländes vorbei.

Segeln

Natürlich wollten unsere Gäste gerne mit zu einem Segeltörn rausfahren.
Wir verstauten alles seefest und schlugen den neuen Gennacker an. Es wehte ein sehr moderater Wind, so dass wir dieses bunte Leicht-Wind-Segel endlich ausprobieren konnten.
So ging es mit vollen Segeln raus auf den Ozean. Nach dem ersten Richtungswechsel, der uns zurück zum Hafen bringen sollte, war Wind und Welle etwas härter.
Am Ende half der Motor auf dem letzten Stück.
Es war ein schöner Segeltag.

Zurück im Hafen

Zurück im Hafen

Ob mit oder ohne Besuch, es gibt auf der Insel noch viele weitere interessante Orte zu sehen. Davon werden wir im nächsten Beitrag berichten.

 

Unterwegs auf La Palma I